Bereits seit Ende der 70er Jahre bietet der ehemalige Pfarrhof am Ortsrand Asylsuchenden Zuflucht. Das Zusammenleben der einheimischen Bevölkerung mit den in Engelsberg untergebrachten Asylsuchenden ist seit jeher vorbildlich.

 

Dem Zeitungsbericht des Trostberger Tagblattes aufgrund des Themenabends der Katholischen Arbeitsnehmerbewegung (KAB) „Asylbewerber in Engelsberg – einst und jetzt“ ist die eindrucksvolle Leistung der ehrenamtlichen Helfer zu entnehmen.

 

Die Regierung von Oberbayern hat die Betreuung der Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft in Engelsberg auf 120 Plätze ausgebaut.
Herr Buergel-Goodwin (Dipl.-Sozialpädagoge) vom Diakonischen Hilfswerk ist seit dem Sommer 2015 vor Ort in der Asylsozialberatung tätig und steht jedem Hilfesuchenden mit Rat und Tat zu Seite.
Viele ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger leisten ebenfalls einen großartigen Beitrag, den Menschen in unserer Gemeinschaftsunterkunft zu helfen und sie zu unterstützen. (Sprachunterricht, Hilfe bei Behördengängen, Wohnungssuche nach Anerkennung etc. )
Die Zusammenarbeit zwischen der Heimleitung, dem Diakonischen Hilfswerk, den ehrenamtlichen Helfern und der Gemeinde ist sehr gut.

 

Bei den Beschäftigungserlaubnissen für Asylbewerber gibt es einige Änderungen bzw. Verschärfungen. Die Anerkennungsquote des Herkunftslandes und die Frage, ob ein gültiger Nationalpass vorliegt, werden von der Ausländerbehörde im Landratsamt Traunstein bei der Entscheidung stärker berücksichtigt. Näheres kann dem Merkblatt vom 20.02.2017 entnommen werden.

 

Das Thema Beschäftigungserlaubnis für Flüchtlinge wird immer wieder auch in der Öffentlichkeit diskutiert. Oftmals herrscht hierzu eine gewisse Unsicherheit, insbesondere bei den betroffenen Personenkreisen bzw. bei den Betrieben und Unternehmen.

Da es eine große Anzahl von verschiedenen Fallkonstellationen gibt, hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises zusammen mit dem Ausländeramt, dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit eine Informationsbroschüre erstellt.